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2015

Ausstellungen im BASA-Museum 2015

 

Gläsernes Bildgedächtnis Lateinamerikas
Eine Expedition in die digitalen Sammlungen
des Ibero-Amerikanischen Instituts2015 Bildgedächtnis Plakat

13. November 2015 – 24. April 2016

Mehr als 10.000 historische Bildträger – Glasnegative, Glaspositive sowie großformatige Planfilmnegative – mit Motiven aus Lateinamerika zählen zum Bestand des Ibero-Amerikanischen Instituts (IAI) in Berlin. Dieser faszinierende und zum Großteil bisher unveröffentlichte Bestand wurde im Jahr 2013 mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) wissenschaftlich erschlossen und in weiten Teilen digitalisiert.

Mit Bildern von Max Uhle, Hans Steffen, Teobert Maler u.a. zeigt die Ausstellung ausgewählte Beispiele aus diesem „gläsernen Bildgedächtnis“ Lateinamerikas. Frühe archäologische Forschungen finden sich ebenso dokumentiert wie geographische Arbeiten oder ethnografische Impressionen. Neben Fundobjekten zeigen die Bilder auch Freunde und Helfer der Forscher und geben somit Einblicke in Arbeitsmethoden und persönlichen Netzwerke.

Die von Dr. des. Frank S. Kohl, Dr. Gregor Wolff und Diana von Römer erarbeitete und vom Designbüro böing Gestaltung umgesetzte Ausstellung ist mit Unterstützung des Förderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in der Bonner Altamerika-Sammlung (BASA) zu sehen.

Download:
Broschüre zur Ausstellung „Gläsernes Bildgedächtnis Lateinamerikas“

 

Azteken
Einst und Heute2015 Azteken Plakat

14. September – 1. November 2015

Im Rahmen eines Museumspraktikums haben Studierende der Abteilung für Altamerikanistik Objekte aus der Bonner Altamerika-Sammlung ausgewählt, um mit ihnen die Lebenswelten der Azteken – einst und heute – zu illustrieren.

Sie berichten von der Wanderung der Azteken ins Hochtal von Mexiko, der Gründung ihrer Hauptstadt Tenochtitlan auf einer Insel im See, der Entfaltung von Tenochtitlan zu einer der größten und prachtvollsten Städte der Welt im 15. Jahrhundert, vom Pantheon der Azteken, ihrem Schriftsystem und Bilderhandschriften, der Lebensmittelproduktion sowie von Chinampas, den schwimmenden Gärten um die Stadt im See.

Sie zeigen auch die Verbindungen ins Jetzt: berichten von der Entwicklung des heutigen Mexiko-City, dem Totenkult um Allerseelen und der Verehrung von Santa Muerte sowie von der modernen Bewegung der Danzantes Aztecas.

 

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Video zur Ausstellung von UniBonnTV: Die Azteken. Studenten kuratieren eine Ausstellung (2015)

Sammlungsbegegnungen
Amazonas-Objekte der BASA illustrieren
die Berliner Snethlage-Sammlung (EM)2015 Sammlungsbegegnung Plakat

30. Januar – 31. August 2015

Anfang des 20. Jahrhunderts erforschte die deutsche Ornithologin Emilie Snethlage (1868-1929) das Amazonasdelta. Unter anderem bereiste sie zweimal das Gebiet des mittleren Rio Xingu und sammelte dort auch ethnografisch. Die entstandene Sammlung befindet sich heute im Ethnologischen Museum Berlin. Es ist die einzige erhaltene von den Xipaya und Kuruaya, zwei tupi-sprachigen Gruppen. In der Ausstellung werden 22 Fotografien von Objekten dieser Sammlung gezeigt.

Im Rahmen eines Museumspraktikums haben Studierende der Abteilung für Altamerikanistik Objekte aus der Bonner Altamerika-Sammlung ausgewählt, um mit ihnen die Fotografien der Snethlage-Sammlung zu illustrieren. Sie haben dazu Gegenstände ganz unterschiedlicher kultureller Herkunft ausgewählt und thematisieren auch Lebensbereiche, die in der Sammlung Snethlages nicht durch Objekte repräsentiert werden, wie z.B. die Zubereitung von Maniok.

 

 

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