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2014

Ausstellungen im BASA-Museum 2014

 

Copa para quem?
Proteste, Militarisierung und Umsiedlungen in Rio de Janeiro im Kontext der Fußball-WM 20142014 Copa Plakat Eröffnung

8. April – 17. Oktober 2014

Vor dem Hintergrund der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien wird in der Bonner Altamerika-Sammlung die Fotoausstellung Copa para quem? gezeigt, die die negativen Folgen und Einflüsse der Großveranstaltungen (neben der WM auch Olympia 2016 in Rio de Janeiro) in den Fokus rücken soll.

Unter dem Druck der FIFA, IOK und der internationalen Aufmerksamkeit, werden in Rio de Janeiro stadtpolitische Maßnahmen durchgeführt, die in den meisten Fällen die Bedürfnisse und Rechte vieler brasilianischen Bürger_innen ignorieren: Investitionen in Bauprojekte ohne Nutzen für die Öffentlichkeit, Zwangsumsieldungen zugunsten von städtebaulichen Maßnahmen und Verdrängung der einkommensschwachen Bevölkerung in die Peripherie, sowie militärische Besetzungen zur Garantierung der urbanen Sicherheit während der Mega-Events. Diese Prozesse wurden von Fotograf_innen mitverfolgt und dokumentiert.

Die an der Ausstellung beteiligten Fotograf_innen wurden in der Escola de Fotógrafos Populares, der Fotografieschule von Imagens do Povo der zivilgesellschaftlichen Organisation Observatório de Favelas in Rio de Janeiro ausgebildet.

Die Ausstellung wurde von der Gruppe OXIS organisiert. Auf der Website der Gruppe kann das im Nachhinein entstandene Fotobuch Cidade em Jogo (2016) heruntergeladen werden.

Siehe auch die Fotostrecke „Rio de Janeiro ‒ Umsiedlungen, Militarisierung und Proteste anlässlich der Olympischen Spiele“ im Nachrichtenportal amerika21.

 

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Video zur Ausstellung von UniBonnTV: Oxis in der Bonner Oxfordstraße (2014)

Persönliches
Fremde Objekte und Bonner Leidenschaften

8. April – 31. Juli 2014

Zur Wiedereröffnung der BASA präsentieren Mitarbeite­rinnen und Mitarbeiter unserer Abteilung ihre ganz persönlichen Lieblingsobjekte. Die Frage danach führt zu einer Vielzahl unterschiedlicher Überlegungen. Wodurch gelingt es einem bestimmten Objekt, sich einem Menschen einzuprägen? Welcher Gegenstand spricht mich an? Zu welchem habe ich eine besondere Beziehung und wie kann ich diese beschreiben? Welche Gefühle und welche Erinnerungen lösen Objekte in uns aus, die wir Tag für Tag oder auch nur in einem besonderen Augenblick wahrgenommen haben? Mit welchen Fragen, wissenschaftlichen wie persönlichen, treten wir an diese Gegenstände heran? Welche Sehnsüchte verstecken sich möglicherweise in diesen Objekten, welche Landschaften können sie imaginieren?

Die Ausstellung lädt zu einem persönlichen Rundgang durch Objektwelten und Forschungsleidenschaften ein. Sie regt an, unser jeweils eigenes Verhältnis zu den Dingen um uns herum neu zu reflektieren.

 

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Video zur Ausstellung von UniBonnTV: Bonner Altamerika-Sammlung umgebaut (2014)
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